Post aus meiner Küche – Einst träumte ich vom Morgenland

Einst träumten wir...

Einst träumten wir…

Kennt ihr dieses wunderbare Blog Post aus meiner Küche? Die Idee besteht darin sich zu bestimmten Anlässen mit selbst gemachtem aus der Küche zu beschenken, einfach so, weil es Spaß macht, Freude zu bereiten und es spannend ist zu sehen, was man selbst bekommt. Meine Backpartnerin in Crime Yazz hat mich dazu gebracht.

So sah mein Paket am Schluss aus

So sah mein Paket am Schluss aus.

Als die dann zum weihnachtlichen Tauschen aufgerufen haben, haben wir natürlich sofort beschlossen daran teilzunehmen. Und da man ja dann doch immer ein ganzes Blech backt, was ja viel zu viel ist für ein Paket, kamen wir auf die super Idee, ein gemeinsames Thema  zu entwerfen, getrennt zu backen und dann auszutauschen. So war der Plan. Also haben wir uns zusammen gesetzt und überlegt, worauf wir Lust haben. Schnell war klar, dass wir selbst auch neue Dinge ausprobieren und nicht nur auf alt bewährtes zurück greifen wollten. Und dass wir mit vielen verschiedenen Gewürzen arbeiten wollten. Damit war das Oberthema Morgenland/Orient klar. Jede sollte zwei Sorten Plätzchen backen, die wir je austauschen würden, dann noch jede eine Sorte extra, damit die beiden Pakete auch etwas unterschiedlich werden. Das macht also in jedem Paket 5 verschiedene Sorten Leckereien. Aber wir wären ja nicht wir, wenn es dabei tatsächlich geblieben wäre. Natürlich haben wir es völlig ausarten lassen!

Lilith hat auch beim Packen geholfen.

Lilith hat auch beim Packen geholfen.

Ständig texten wir uns: „Ach, ich hab jetzt noch das gemacht!“ und schickten uns Bildern von Kleinigkeiten, die wir noch so ganz nebenbei gezaubert haben. Schlussendlich hatte ich zehn verschiedene Süßigkeiten zusammen, wovon ich dann eine Keksart sogar weggelassen habe (warum eigentlich??), also hat meine Tauschpartnerin neun verschiedene Leckereien bekommen. Aber da ja alles thematisch stimmen musste, hab ich mich noch ans Texten gemacht und mir den Titel „Einst träumte ich vom Morgenland“ und dazu passende Namen für unsere Naschereien ausgedacht und Yazz hat Verpackungen bestellt und kleine Aufkleber gestaltet und so das perfekte Design erstellt. So haben wir also unser Paket für die Aktion „Lasst und froh und lecker sein“ geschnürt und an unsere ausgelosten Partnerinnen geschickt. Deren Reaktionen waren sehr beeindruckend, es scheint echt eingeschlagen zu haben. Das hat echt einen wahnsinnigen Spaß gemacht sich so richtig auszutoben und noch zu wissen, dass man jemand Wildfremden ein echte Überraschung und Freude bereitet! Wenn es möglich wäre, hätte ich mich ja am liebsten selbst überrascht. Aber die Pakete, die wir dann wiederum bekommen haben, waren auch sehr toll! Ich hatte sehr leckere selbst gemachte Pralinen, Schoko Crossies (die waren sooo lecker!!), Plätzchen und einen Amarena-Kirsch-Stollen, den ich bisher noch nicht angefangen habe. Den hebe ich mir für einen schönen Sonntag Nachmittag auf.

Einige Rezepte habe ich aus der Brigitte, die werde ich hier jetzt nicht wiedergeben. Zwei Rezepte werde ich aber doch mit euch teilen, das eine habe ich aus Ideen zusammen gesetzt, die ich in einer Kochsendung gesehen habe, das andere ist eine Kombination aus verschiedenen Rezepten und hat mich etwas Schweiß und mehrere Anläufe gekostet es zu perfektionieren. Das ist eine momentan ziemlich beliebte Geschichte, die Kombination aus Schoko und Minze.

Hmmm, eine ganze Packung leckerer Kekse!

Hmmm, eine ganze Packung leckerer Kekse!

Das wird dann meist After Eight genannt, aber das ist mir zu viel der Schleichwerbung. Die Rezepte kommen meist aus dem Englischen, wo diese Mischung gängiger und insgesamt Minze zu Weihnachten üblicher ist. Dann hab ich ein Rezept auf einem deutschen Blog gefunden, was aber leider völlig unzureichend und mies übertragen war. Nein, man kann die Maßeinheit Cup nicht mit Tasse übersetzen!! Von was für einer Tasse sprechen wir dann? Und man sollte doch zumindest mal die Fahrenheit-Angabe umrechnen können. Wozu hat man denn das Internet? Nun ja. Nicht zu viel aufregen. Jedenfalls habe ich das Rezept nun korrekt umgeschrieben, noch ein wenig daran herum geschraubt und perfektioniert. So funktioniert es wirklich!

 

Schoko-Minz Cookies:
70 g Mehl
2 TL ungesüßtes Kakaopulver
1 Tafel 70 % Zartbitterschokolade
1 Tafel Minzschokolade
1 EL Butter
2 EL Nutella
2 Eier
1 Eiweiß
125 g Zucker
2-3 Tropfen Minzöl (ich nehme japanisches Heilöl, hilft nicht nur bei Kopfweh)
100 g Puderzucker

Mehl und Kakaopulver miteinander vermischen. Im Wasserbad die beiden Tafeln Schokolade schmelzen, Butter, Nutella und Minzöl hinzu geben und eine Masse herstellen. Zur Seite stellen und leicht abkühlen lassen. In einer großen Schüssel,

So hübsche Kekse auch noch hübsch verpackt.

So hübsche Kekse auch noch hübsch verpackt.

Eier, Eiweiß und Zucker schaumig schlagen. Langsam die Schokomischung eingießen und weiter rühren. Nun noch das Kakaomehl unterrühren. Der Teig ist nun wahnsinnig feucht und klebrig! Daher muss er nun abgedeckt zum Aushärten für zwei Stunden in den Kühlschrank. Nach den zwei Stunden den Ofen auf 175 °C vorheizen. Den Puderzucker in eine große Schüssel sieben, er soll schön fein sein. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem Teelöffel kleine Portionen abnehmen und Kugeln formen. Die Kugeln dürfen nicht zu groß sein, sie gehen sehr auseinander, sonst hat man riesige Cookies. Wobei, wer das so haben möchte, auch gut! Diese Kugeln wirft man in die Schüssel mit dem Puderzucker und schüttelt, bis sie komplett und dick bepudert sind. Die Kugel auf ein Backblech mit Papier legen und zwischen den einzelnen Kugeln viel Abstand halten, wie gesagt, sie zerfließen förmlich. Es bietet sich auch an, schnell zu arbeiten, da der Teig einem unter den Fingern wegschmilzt. Zwischen den einzelnen Blechen den Teig auch immer wieder sofort in den Kühlschrank packen. Nach 10-12 Minuten Backzeit, dem entsprechen, wie groß sie sind, sind sie fertig und köstlich!

Salzig-Süße Schokotaler:
1 Tafel 70 % Zartbitterschokolade
1 TL Palmin
50 g blanchierte und gehobelte Mandeln
1 EL Zucker
50 g gesalzene Pistazien
grobes Meersalz
kandierte Veilchen- oder Rosenblätter

Salzig-Süße Schokotaler

Salzig-Süße Schokotaler mit Veilchenblätter. Auch optisch ein Genuss.

Die Zartbitterschokolade mit dem Palmin im Wasserbad schmelzen. Die Mandeln auf ein Blech legen und mit dem Zucker bestreuen. Im Ofen unter der Oberhitze bräunen. Sie brauchen wirklich nur maximal 1-2 Minuten, sie verbrennen sehr, sehr schnell. Hier also unbedingt dabei bleiben, sonst muss man ein paar Anläufe unternehmen. Die Mandeln dann auskühlen lassen, damit der geschmolzene Zucker wieder fest wird und die Blättchen miteinander verschmelzt. Die gesalzenen Pistazien aus der Schale holen, weitest gehend die rötlich-braune Haut abrubbeln und hacken. Auf ein Backblech Backpapier legen und mit einem Teelöffel Schokoladenkleckse geben. Nun die Mandelblättchen auflegen, mit den Pistazienkernen und dem Meersalz bestreuen, zum Schluss noch mit den kandierten Blättern dekorieren. Die Taler aushärten lassen und vorsichtig vom Backpapier lösen. Eine echte Geschmacksexplosion im Mund!

Ein Gedanke zu “Post aus meiner Küche – Einst träumte ich vom Morgenland

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.